Best Practices beim Entwurf eines Kundensystems
Beim Entwurf eines Kundensystems sind eine gut geplante Bereichsstruktur sowie ein methodischer Prozess zur Rollenverwaltung unerlässlich – auch für zukünftige Änderungen.
Die Rolle des Hauptbenutzers
Der Hauptbenutzer ist eine Person, die für das Kundensystem verantwortlich ist. Jedes Kundensystem muss mindestens einen Hauptbenutzer haben, kann aber auch mehrere Hauptbenutzer haben. Als Hauptbenutzer muss immer eine reale Person bestimmt werden. Diese Person pflegt das Kundensystem während seines gesamten Lebenszyklus. Der Hauptbenutzer kann jederzeit geändert werden.
Der Hauptbenutzer hat die höchste Rechteebene im Kundensystem. Er hat das Recht, administrative Aktionen in allen Bereichen im Kundensystem durchzuführen.
Überlegungen zur Erstellung einer Bereichsstruktur
Beachten Sie die folgende Liste wichtiger Faktoren, die Sie bei der Planung einer Bereichsstruktur für Ihr Kundensystem berücksichtigen sollten:
- Bereiche als administrative und logische Einheiten verstehen
- Aufteilung von Gebäuden/Standorten: Visualisieren Sie, wie Gebäude oder Standorte in handhabbare Einheiten unterteilt werden können.
- Rollen und Zugang: Bestimmen Sie Rollen für Personen, die auf die Bereiche zugreifen und sie verwalten.
- Von großen Einheiten zu kleineren planen
- Größe und Anzahl: Berücksichtigen Sie die Größe und Anzahl der Gebäude oder Standorte.
- Geografische Aufteilung: Bereiche können beispielsweise anhand der geografischen Lage in verwaltbare Einheiten unterteilt werden.
- Aufteilung von Gebäuden: Im Segment Mehrfamilienwohnungen können Gebäude in Wohnungen, Gemeinschaftsräume, Flure usw. unterteilt werden.
- Verwaltung: Weisen Sie verschiedenen Administratoren bestimmte Gebäude oder Standorte für eine gezielte Verwaltung zu.
- Bewegung und Verkehrsfluss
- Verkehrsfluss: Berücksichtigen Sie, wie sich Personen in den Bereichen bewegen. Achten Sie auf den Verkehrsfluss durch gemeinsame Bereiche wie Lobby und Flure.
- Verbindungen: Denken Sie darüber nach, wie verschiedene Bereiche miteinander verbunden sind und zueinander führen.
- Zylinder
- Gesicherte Bereiche: Typischerweise werden Bereiche mit verschiedenen Arten von Zylindern gesichert, z. B. iLOQ S50-Zylinder oder Relais-Zylinder, die über Online‑Module gesteuert werden.
- Nicht gesicherte Bereiche: Sie müssen nicht unbedingt Bereiche für Gebiete ohne Zylinder erstellen.
Überlegungen zur Erstellung von Rollen
Im iLOQ 5 Series+ Manager gibt es zwei Arten von Rollen: Administratorrollen und Benutzerrollen. Administratorrollen haben nur Rechte auf Systemebene, d. h. sie können administrative Aktionen mit iLOQ 5 Series+ Manager durchführen, haben aber keinen physischen Zugang zu Bereichen.
Benutzerrollen haben nur physischen Zugang zu Bereichen; sie können sich nicht bei iLOQ 5 Series+ Manager anmelden oder administrative Aktionen damit durchführen.
Beachten Sie die folgende Liste wichtiger Faktoren, die Sie bei der Planung von Rollen für Ihr Kundensystem berücksichtigen sollten:
- Das Prinzip der geringsten Privilegien anwenden
- Das Prinzip der geringsten Privilegien ist eine grundlegende Komponente der rollenbasierten Zugriffskontrolle. Diese Richtlinie legt fest, dass Personen nur das Mindestmaß an Rechten erhalten sollten, das zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
- Administratorrollen definieren
- Definieren Sie klar, wer was verwaltet, z. B. Gebäudeverwalter oder Schlüsseladministratoren.
- Begrenzung der Rechte: Stellen Sie sicher, dass jede Administratorrolle nur Rechte zur Verwaltung der erforderlichen Bereiche hat und nur die Aktionen ausführen kann, die sie benötigt.
- Benutzerrollen definieren
- Ermitteln Sie, welche Benutzerrollen Zugang zu bestimmten Bereichen benötigen, z. B. Reinigungs- oder Wartungspersonal.
- Begrenzung des physischen Zugangs: Weisen Sie jeder Benutzerrolle nur Zugang zu den für ihre Aufgaben erforderlichen Bereichen zu.











